Gewerbeparks bündeln, was sonst verstreut wäre: Kfz-Betriebe, Handwerk, kleine Produktion. Nur bei der Entsorgung bleibt oft jeder für sich, und genau das ist die verpasste Chance.

Das Problem der Einzelorganisation

Wenn jeder Betrieb im Park seinen eigenen Weg fährt, addieren sich die Nachteile: mehrfach anfahrende Fahrzeuge, uneinheitliche Lagerqualität, kleine Einzelmengen zu Einzelkonditionen, und niemand hat den Überblick, ob nebenan sicher gelagert wird. Dabei haften alle gemeinsam für das Grundstücksrisiko, denn ausgelaufenes Öl fragt nicht nach Parzellengrenzen.

Was Bündelung bringt

  • Gemeinsame Termine: Eine Tour holt bei mehreren Betrieben ab; jeder behält seinen eigenen Auftrag und Übernahmenachweis.
  • Bessere Mengenlogik: Statt vieler Kleinstabholungen entstehen planbare Rhythmen.
  • Einheitlicher Standard: Gleiche Gebinde, gleiche Lagerregeln, gleiche Ansprechpartner, das senkt das Risiko für alle.
  • Alle Ströme im Verbund: Neben Altöl auch Reifen, Bremsflüssigkeit und ölhaltige Betriebsmittel, gebündelt statt verzettelt.

So startet ein Park-Konzept

Es braucht keinen Beschluss der Eigentümerversammlung: Zwei, drei Betriebe, die ihre Abholtermine koordinieren, sind der Anfang. Jeder rechnet seinen Auftrag über den Rechner selbst, die Termine legen sich zusammen. Die DEG organisiert das bundesweit, vom einzelnen Fass bis zur Sammeltour durchs ganze Areal.