Die Verantwortung für Abfall endet nicht am Werkstor: Wer entsorgen lässt, muss sich auf seinen Partner verlassen können. Doch woran erkennt man Seriosität in der Entsorgung?

Die formale Basis: Zulassung und Nachweis

Gefährliche Abfälle wie Altöl dürfen nur über zugelassene Wege entsorgt werden. Das Kernstück für den Betrieb ist der Nachweis: Bei jeder Übergabe muss dokumentiert sein, wer wann welche Menge übernommen hat. Ein seriöser Partner händigt den Übernahmenachweis unaufgefordert aus und beantragt bei großen Jahresmengen den Einzelentsorgungsnachweis bei der Behörde.

Woran man Qualität im Alltag erkennt

  • Transparente Konditionen: Der Preis steht vor dem Auftrag fest, nicht hinterher auf der Rechnung. Beim Altöl-Rechner der DEG ist genau das der Kern: Menge eingeben, Sofortpreis sehen.
  • Klare Annahmekriterien: Wer sauber arbeitet, sagt vorher, was angenommen wird und was nicht, mit Grenzwerten und Abfallschlüsseln.
  • Klare Termine: Abgestimmte Abholfenster statt vager Zusagen.
  • Fachgerechte Technik: Abholung mit Spezialfahrzeug, dichten Systemen und geschultem Umgang mit dem Stoff.

Fragen, die Sie stellen dürfen

Wohin geht mein Altöl? Wie wird es verwertet? Welche Dokumente bekomme ich? Gute Partner beantworten das ohne Zögern. Die DEG arbeitet als Organisator im Netz zugelassener Verwerter: Das Altöl der Sammelkategorie 1 geht in die Reraffination und wird zu neuem Basisöl, nachlesbar unter Nachhaltigkeit.