Mit dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz fördert die Bundesregierung Ökosysteme, die CO₂ binden: Moore werden wiedervernässt, Wälder umgebaut, Böden und Auen geschützt. Die Logik: Intakte Natur ist die älteste Klimatechnologie, die es gibt.

Was das Programm umfasst

Die Bandbreite reicht von Moorböden über naturnahe Wälder bis zu Stadtgrün und Gewässerauen. Gemeinsamer Nenner: Kohlenstoff im System halten und Lebensräume stabilisieren, statt beides teuer zu ersetzen.

Wo das Recycling anschließt

Natürlicher Klimaschutz bewahrt Senken, Kreislaufwirtschaft senkt Quellen: Beide arbeiten am selben Ziel. Beim Altöl ist der Beitrag messbar, denn Basisöl aus Aufbereitung verursacht rund 60 % weniger CO₂ als aus Rohöl (Quelle: Umweltbundesamt), und die deutsche Recyclingquote von 91 % (Quelle: Bundesverband Altöl, 2024) zeigt, dass der Kreislauf in der Fläche funktioniert.

Dazu kommt der Schutzaspekt: Dieselben Böden und Gewässer, die das Programm aufwertet, sind verwundbar gegenüber falsch entsorgtem Öl. Ein einziger Liter kann bis zu 1.000.000 Liter Trinkwasser unbrauchbar machen (Quelle: Bundesumweltministerium).

Zwei Programme, ein Verhalten

Für Betriebe laufen beide Stränge auf dasselbe hinaus: Stoffe im Kreislauf halten und von empfindlichen Systemen fernhalten. Praktisch heißt das sortenreine Sammlung und geordnete Abholung, bundesweit, mit Nachweis.